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Bewegung für Geist und Körper

 

 
Budo for Leadership - Kampfkunst und Führungsstärke


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Kampfkunst und Führungskräfteentwicklung – Wie passt das zusammen?

Für einen Krieger aus früheren Zeiten entschied es über Leben und Tod, ob er in der Lage war, mit klarem Geist in die Schlacht zu gehen und mutig und konzentriert zu handeln. Um zu siegen, musste er seine Gefolgsleute hinter sich wissen und auch im Getümmel entscheidungsfähig bleiben. Er musste in der Lage sein, das Potenzial seines Körpers und seiner Sinne voll auszunutzen, um dem Gegner in der Schlacht überlegen zu sein, und er musste seine Ängste beherrschen lernen.
Über die Jahrhunderte wurden daher in den Kampfkünsten hocheffektive Strategien entwickelt, um einen Zustand höchster Leistungsfähigkeit und Klarheit zu erhalten.

Diese Erfolgsstrategien werden heute im „Budo“ – dem geistigen Weg der Kampfkünste – vermittelt.

Budo –körperliche und geistige Stärke im Einklang

Im 17. Jahrhundert kam es zu einer entscheidenden Wende in den asiatischen Kampfkünsten: Durch den Einfluss des Zen-Buddhismus wandelte sich die Kampfkunst von einer Kriegskunst (Bujutsu) zu einer „Lebenskunst“ (Budo). Die Entwicklung der Persönlichkeit rückte in den Vordergrund, der Kampf gegen „innere“ Gegner eröffnete neue Dimensionen des geistigen Wachstums.

Zunächst erscheint der Zusammenhang zwischen „Kampfkunst“ und Führungskompetenzen ungewöhnlich, und man mag denken, dass es nur um Kämpfen geht, um Aggressivität und Kriegsführung. Jedoch genau das Gegenteil ist der Fall. Ziel der Kampfkunstphilosophie ist es, seine Energien nicht mehr für kräftezehrende, zumeist sinnlose Kämpfe vergeuden zu müssen und somit mehr Energie für Positives und Konstruktives zur Verfügung zu haben. Da sich Konflikte (= Kämpfe) jedoch – sowohl im privaten wie im geschäftlichen – nie vermeiden lassen, sollte man die Kunst der Konfliktführung beherrschen. Denn wer Konflikte ständig zu vermeiden versucht, wird immer wieder in welche hineingeraten. Budo lehrt, Konflikte souverän und zielführend anzugehen und klare, umsetzbare Lösungen zu entwickeln.

Budo lehrt jedoch weitaus mehr als Konfliktfähigkeit, es vermittelt auch folgende Fähigkeiten:

-Strategisches und taktisches Denken
-Loyalität
-Mut und Entschlossenheit
-Selbstdisziplin
-Die Kunst der Menschenführung
-Natürliche Autorität, die sich auch in der Körperhaltung ausdrückt
-Den Weg zur Gelassenheit

Budo bedeutet also nicht, vermehrte Aggression zu zeigen und stets „angriffslustig“ zu sein. Im Gegenteil: Es bedeutet, seine Energie und Impulse zielgerichtet zu steuern, mit allen Sinnen wach zu sein und immer wieder den Weg zur Gelassenheit zu finden. Und dabei greift Budo auf einen jahrtausende alten Erfahrungsschatz zurück, der in Kombination mit den modernen Erkenntnissen der wissenschaftlichen Psychologie eine effektive Methode der Persönlichkeitsentwicklung ist. Zurück zum Seitenanfang.

 

 
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Buddha

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